Die Arier

Dokumentarfilm

DEUTSCHLAND 2014 | MO ASUMANG | 92 MIN.

INHALT

Die Filmemacherin Mo Asumang findet, es sei an der Zeit, der Sache mit den Ariern auf den Grund zu gehen. In einer persönlichen Reise begibt sie sich auf die Suche nach den Ursprüngen des Arierbegriffs und dessen Missbrauch durch Rassist*innen in Deutschland und den USA. Sie besucht Demonstrationen und Propaganda-Veranstaltungen der selbst ernannten Arier in Gera, Wismar und Potsdam, wo sie jedoch nur Schweigen und Ablehnung erntet. Sie forscht in Archiven und reist schließlich in den Iran, wo sie alte Inschriften findet, die den Ursprung des Arierbegriffs bezeugen und ihm eine ganz andere Bedeutung geben. In den USA trifft sie sich mit dem Ku-Klux-Klan und einem prominenten Rassisten: Tom Metzger, dem Gründer der „White Aryan Resistance“, dessen Ziel es ist, mit der sogenannten Lone Wolf-Taktik eine „arische“ Revolution zu starten.

THEMEN

Rassismus, Diskriminierung, Gewalt, Rechtsextremismus, Zivilcourage

UNTERRICHTSFÄCHER

Deutsch, Englisch, Gemeinschaftskunde, Medien/Film, Politik/Gesellschaft, Psychologie/Pädagogik, Religion/Ethik

BEGLEITMATERIAL
VERFÜGBARKEIT
Verfügbar in der Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung:www.bpb.de