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EFFI BRIEST


DDR 1968, Regie: Wolfgang Luderer, 120 Min., empf. ab 14 Jahren

Themen: Literaturverfilmung, Frauen(-rolle), Werte, Familie, Individuum und Gesellschaft

Fächer: Deutsch, Sozialkunde, Geschichte

Klassen: ab 9. Klasse

Es ist das Ende des 19. Jahrhunderts: Die siebzehnjährige Effi Briest wird mit dem sehr viel älteren Baron von Innstetten, einem guten Freund der Mutter, verheiratet. Sie zieht mit ihrem Mann aus dem heimatlichen Hohen-Cremmen in das kleine baltische Dorf Kessin. Obwohl Effi ihren Mann schätzt und sich bemüht, ihn zu lieben, wird sie in dieser Ehe nicht glücklich. Auch die Geburt der Tochter Annie ändert nichts an ihrer Unzufriedenheit und ihrem Leiden. Effi ist einsam und unglücklich, während ihr Ehemann auf Geschäftsreise ist. Ihre Begegnung mit Major Crampas gibt ihr die Gelegenheit, sich ein wenig die Zeit zu vertreiben, was ihr zunächst Abwechslung und Unterhaltung bringt, später jedoch in einer Affäre endet. Eine Veränderung der Situation tritt ein, als Innstetten befördert wird und die Familie nach Berlin zieht. Effi hofft, das Leben in der Einöde hinter sich gelassen zu haben. Sechs Jahre später entdeckt der Baron eher zufällig einen Liebesbrief von Crampas. Eigentlich möchte Innstetten seiner Frau verzeihen, dennoch scheinbar gebunden durch seine gesellschaftliche Reputation, folgt er dem Ehrenkodex: Er duelliert sich mit Crampas und verstößt seine Frau. Effi lebt fortan ein trostloses und einsames Leben, fern der Gesellschaft, die ihr eigentlich immer wichtig war.

City 46

Unter den folgenden Links finden Sie kostenloses didaktisches Begleitmaterial oder weitere Informationen zum Film:

http://www.progress-film.de/de/filmarchiv/film.php?id=271