Promises
USA, Israel 2001, Regie: Justine Shapiro, B. Z. Goldberg, Carlos Bolado, 106 Min., empfohlen ab 13 Jahre
Themen: Nahost-Konflikt, Krieg, Gewalt, Kindheit, Identität, Religion/Religiosität, Werte, Judentum, Islam, Israel, Palästina, Migration, Vorurteile, andere Kulturen, Außenseiter
Fächer: Geschichte, Sozialkunde, Religion / Ethik, Geografie, Politik
Klassen: ab 7. Klasse
Betroffen durch Steine werfende und "Krieg spielende" palästinensische Kinder während der ersten Intifada (1988-93) starteten drei Regisseure ein ungewöhnliches und in dieser Konsequenz bislang nicht realisiertes Projekt: Sie näherten sich dem israelisch-palästinensischen Konflikt aus der Perspektive von Kindern zwischen neun und dreizehn Jahren, in deren Lebensalltag sich die israelisch-palästinensische Gesellschaft spiegelt. Gespräche mit erwachsenen Interviewpartnern hätten nicht authentischer sein können. Die vier israelischen und drei palästinensischen Kinder leben in und um Jerusalem, maximal 20 Autominuten voneinander entfernt und doch in ganz unterschiedlichen Welten. Die Kinder stammen aus ganz verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten: Siedler, Ultraorthodoxe und Liberale auf jüdischer Seite, Sympathisanten der Hamas und Vertriebene, die im Flüchtlingslager leben, auf der palästinensischen Seite.
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