Spielfilme für die Suchtprävention

ZIELGRUPPE: Lehrkräfte aller Fachrichtungen (Sek. I + II)

► Dienstag, 04.05.2021, 15.00 – 17.00 Uhr
► Online via Zoom/Webex

THEMA

Woran denken Sie zuerst? Sicherlich an Christiane F. und „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Aus fachlicher Sicht eignen sich Filme wie dieser jedoch nicht dazu, Jugendliche vor bestehenden Suchtpotentialen zu schützen. Abschreckend gemeinte oder besonders detaillierte Darstellungen von Drogenkonsum und Sucht-Problemen können paradoxerweise anziehend wirken und neugierig machen, während sie zugleich eine Distanzierung ermöglichen – „So etwas wird mir nicht passieren.“

Moderne Suchtprävention versteht sich hingegen als Teil der Gesundheitsförderung und hat somit zum Ziel, die Lebenskompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Spielfilme können dabei die Möglichkeit bieten, Herausforderungen der Adoleszenz und den Umgang mit Problemen und Schwierigkeiten besprechbar zu machen und Reflexionsprozesse anzustoßen.

ZIELE DER FORTBILDUNG

In der Fortbildung werden wir diskutieren, welche Filme in diesem Sinne wie eingesetzt werden können. Als Diskussionsgrundlage dienen Szenen aus Stella und Moonlight, die im diesjährigen Programm der SchulKinoWoche zu sehen sind.

REFERENT*INNEN

Anna Tappe (Leiterin Medienverleih, Zentrum für Medien)
Hannah Goebel (Referentin Gesundheit und Suchtprävention, LIS)
Marc Schmelter (Referent für Mediengestaltung und Filmbildung, Zentrum für Medien)
Oliver Peters (Referent Gesundheit und Suchtprävention, LIS)

HINWEIS

Eine Angebot vom Referat Gesundheit und Suchtprävention am Landesinstitut für Schule und dem Zentrum für Medien. Vom LIS für Lehrkräfte des Bundeslandes Bremen als Fortbildung anerkannt.

ANMELDUNG

Die Anmeldung erfolgt online über das Landesinstitut für Schule (LIS).
Veranstaltungsnummer: 20-70008