RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit
Dokumentarfilm
INHALT
Ihren Spitznamen „The Notorious RBG“ bekam die US-Amerikanische Juristin Ruth Bader Ginsburg Anfang der 2010er Jahre und wurde damit als 80-jährige zur popkulturellen Ikone des Feminismus. Ihr jahrzehntelanger Kampf für Gleichberechtigung und Frauenrechte hat die USA maßgeblich geprägt. Als eine der wenigen Frauen studierte sie in den 1950er Jahren an der renommierten Cornell University und später an der Harvard Law School. Sie erhält Lehraufträge und kämpf um die gesetzliche Gleichstellung. Als zweite Frau überhaupt wird sie 1993 als Richterin an den Supreme Court berufen und repräsentierte als Befürworterin des Schwangerschaftsabbruchs und Unterstützerin des Affordable Care Acts bis zu ihrem Tod 2020 den liberalen Flügel. Der Dokumentarfilm verbindet Interviewpassagen mit privaten Archivaufnahmen und TV-Ausschnitten aus unterschiedlichen Jahrzehnten. So entsteht ein facettenreiches Porträt eine bemerkenswerte Frau, die sich für ihre akademischen und beruflichen Ambitionen immer wieder mit gesellschaftlichen Vorbehalten konfrontiert sah und deren Biografie exemplarisch für die politischen Umbrüchen in den USA steht.
WEITERFÜHRENDE LINKS
- Beitrag des Deutschlandfunk Kultur zur Richterin als Pop-Ikone
- Filmseite von Vision Kino
- Filmseite bei kinofenster.de mit Filmbesprechung und Unterrichtsmaterial
- Artikel "Notorious RBG: Wie eine Richterin zur liberalen Ikone wurde" der Süddeutschen Zeitung
- Zeitstrahl "Frauenrechte" der Bundeszentrale für politische Bildung


