Grußwort von Mark Rackles, Senator für Kinder und Bildung
Liebe Lehrkräfte, liebe Kolleg:innen an den Schulen,
liebe Schüler:innen, liebe Filminteressierte,
Bremer und Bremerhavener Schulklassen dürfen sich im März 2026 auf einen außergewöhnlichen Lernort freuen, wenn wieder alle Kinos am Vormittag ihre Säle exklusiv für Schüler:innen öffnen. Dort sehen sie Filme, die ihren Horizont erweitern, treffen auf Filmschaffende und Menschen aus der Wissenschaft, kommen miteinander ins Gespräch und lassen den Kinosaal zum Klassenzimmer werden. Kinder und Jugendliche tauchen in Filmwelten ein und lernen, sich produktiv und kritisch mit dem Medium Film und seiner spezifischen Sprache auseinander zu setzen.
Auf die Schulen wartet während der 21. Bremer SchulKinoWoche vom 9. bis 20. März wieder ein umfangreiches unterrichtsbezogenes Filmprogramm aus Spielfilmen, Dokumentationen und Animationsfilmen für alle Alters- und Klassenstufen. Auch in diesem Jahr werden wieder aktuelle Themen aufgegriffen, die zu Diskussionen über gesellschaftspolitische Fragestellungen und Herausforderungen anregen.
Die Bundeszentrale für politische Bildung nimmt mit ihrem Sonderprogramm „Demokratische Grundrechte schützen“ Presse und Recht als zentrale Kontrollinstanzen der Gewaltenteilung in demokratischen Gesellschaften in den Blick. Das Filmangebot „17 Ziele – Kino für eine bessere Welt“ beschäftigt sich mit den 17 UN-Zielen für eine nachhaltige Entwicklung und ermutigt Kinder und Jugendliche, gemeinsam Überlegungen anzustellen, wie der Weg in eine lebenswerte Zukunft für alle bewältigt werden kann. Im Rahmen des „Wissenschaftsjahrs 2026 – Medizin der Zukunft“ wird mit einem besonderen Filmprogramm der Dialog zwischen Schulklassen und wissenschaftlicher Forschung gefördert.
Im Vorfeld der schulischen Kinozeit werden wieder Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten, die die Möglichkeiten des Filmeinsatzes im Unterricht aufzeigen. Zusätzlich gibt es kostenloses pädagogisches Begleitmaterial mit Anregungen zur Vor- und Nachbereitung der Filme im Unterricht.
Ich möchte alle Lehrkräfte dazu ermuntern, das attraktive Angebot der SchulKinoWoche in Bremen und Bremerhaven mit ihren Lerngruppen zu nutzen. Die Kinobesuche im Rahmen der SchulKinoWoche werden als Unterrichtszeit anerkannt. Und ich wünsche allen Teilnehmenden viel Spaß!
Mit freundlichen Grüßen
Mark Rackles
Senator für Kinder und Bildung

Grußwort von Leopold Grün, VISION KINO
Liebe Lehrer*innen, liebe Mitwirkende der SchulKinoWochen!
Seit über 20 Jahren sind wir als VISION KINO die bundesweite Veranstalterin der SchulKinoWochen. Wir laden Sie ein, in das neue Programm der SchulKinoWochen einzutauchen und sich von unserem Angebot persönlich und für Ihre Unterrichtspraxis inspirieren zu lassen.
Während Jahr für Jahr in Ihrem jeweiligen Bundesland mit viel Engagement ein tolles filmpädagogisches Angebot für Sie und Ihre Schüler*innen entsteht, findet hinter den Kulissen weiterhin ein Prozess der stärkeren Vernetzung der bundesweiten SchulKinoWochen untereinander statt. Der Prozess trägt viele Früchte: neben vielen qualitativen Verbesserungen erreichten wir zudem im letzten Jahr erstmals über eine Millionen Besucher*innen!
Durch den Austausch und die Vernetzung entstehen neue Formate, gemeinsame, länderübergreifende Fortbildungsangebote und ein stärkeres Gefühl des Zusammenhalts und mehr Zusammenarbeit. Das heißt aber auch Vielfalt und Unterschiede, die in den jeweiligen Programmen der Länder sichtbar werden. Das belebt das Projekt der SchulKinoWochen, denn im Kern bleibt überall eines erhalten: Zugang zu und Teilhabe an Film- und Kinokultur ermöglichen und dadurch Bildungsprozesse anstoßen.
Wir bedanken uns außerordentlich bei den Projektverantwortlichen bei der VISION KINO, den Kolleg*innen der Projektbüros in den Ländern, den Kinos und Verleihfirmen, unseren Projektpartner*innen, den freien Filmvermittler*innen und natürlich ganz besonders den Unterstützer*innen und Förderern, ohne die ein solches SchulKinoWochen-Programm niemals möglich wäre!
Leopold Grün
Geschäftsführung der VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz
